Sammlung

Das Tuchmacher Museum Bramsche sammelt, dokumentiert und kommentiert Objekte und Informationen zur Geschichte der Wollverarbeitung und Tuchherstellung. Die Vermittlung der technischen Entwicklung als Teil der Alltagskultur bezieht die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Tuchmacherei in Bramsche ein.

Maschinen

Selfaktor, Krempelsatz, Webstühle - die zur Tuchproduktion notwendigen Maschinen sind das Herzstück der Sammlung. Nach der Betriebsaufgabe der Bramscher Tuchmacherinnung Anfang der 1970er Jahre wurde ein Großteil des Maschinenbestands verkauft oder verschrottet. Die für die museale Produktion notwendigen Maschinen und Betriebseinrichtungen konnten nach und nach, größtenteils baugleich wieder beschafft werden.

Wolf (Krempelwolf), Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG, Chemnitz (Foto: Hermann Pentermann)

Textilien

Die Textilsammlung hat ihren Schwerpunkt auf den Produkten der Bramscher Tuchmacher und Textilbetriebe. Zu den bekanntesten gehört der Konfektionsbetrieb Inge-Kleider von Hermann Eggeringhaus.

Kleid, grauer Wollstoff mit Kunstfellbesatz, Etikett „Inge-Kleider“ (Foto: Hermann Pentermann)

Dokumente und Fotografien

Wir sammeln Dokumente und Fotografien zur Geschichte der Tuchmacherei, Bramscher Firmen und den Sammlungsobjekten sowie teilweise auch zur Stadtgeschichte von Bramsche.

Färberbuch von Wilhelm Vocke, 1890 (Foto: Kröger)

Textilkunst

Der Förderverein des Tuchmacher Museums Bramsche e.V. kauft regelmäßig Kunstwerke aus Sonderausstellungen des Museums an, die das Bramscher Rot aufgreifen bzw. einen besonderen Bezug zum Museum haben.

Theresia Gerding, Bramscher Teufel, Holzskulptur, Garnspulen, Häkelobjekt u. Holzsockel, 2016 (Foto: Hermann Pentermann)