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Am 07. Oktober endet der Jubiläumssommer im Tuchmacher Museum Bramsche
Mit einem Diavortrag von Brigitte Tietzel, Direktorin des Textilmuseum Krefeld, über „Modelöwen – Herrscher, Macht und Mode“ endet am Sonntag, 07. Oktober 2007, 15.00 Uhr der Jubiläumssommer im Tuchmacher Museum Bramsche. Seit dem Auflassen von Hunderten Brieftauben zu Beginn des 10jährigen Museumsjubiläums, bot das Tuchmacher Museum Bramsche seinen Besuchern zahlreiche Angebote: die beiden Ausstellungen „G.W.B.“ zur aktuellen Textilkunst im und am Museum und „ein Rot entsprungen – windleicht“ im Kunstcontainer, ein „Tanz auf dem Teppich“ mit Filzen eines überdimensionalen Jubiläumsteppichs aus Wolle und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein. Der Dia-Vortrag zur Geschichte der Mode rundet das Veranstaltungsprogramm zum Jubiläum ab.


Mode ist schön, aber kompliziert und anspruchsvoll zugleich. Heinrich von Kleist schilderte 1801 in einem Brief aus Paris an seine Braut die neueste Mode: „Ein Aprilmonat kann kaum so schnell mit der Witterung wechseln als die Franzosen mit der Kleidung. Bald ist ein Rock zu eng für einen, bald ist er groß genug für zwei, und ein Kleid, das sie heut einen Schlafrock nennen, tragen sie morgen zum Tanze, und umgekehrt. Dabei sitzt ihnen der Hintere bald unter dem Kopf, bald über den Hacken, bald haben sie kurze Ärmel, bald keine Hände.
Für die europäischen Monarchen und Fürsten früherer Jahrhunderte war Kleidung keineswegs nur frivoles Beiwerk und eitler Luxus. Mode war immer auch ein klares Machtinstrument. Viele berühmte Herrscher zeigten und festigten ihren Machtanspruch sichtbar und unmissverständlich durch ihre Kleidung.
Foto: priv. 2007
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Gustav Adolf II von Schweden

So trieb beispielsweise der französische Sonnenkönig Ludwig XIV mit Kleiderordnungen die Hofadligen in den finanziellen Ruin - und machte sie auf diese Weise von sich abhängig, während Friedrich der Große die Uniform seiner Soldaten trug und Gustav II. Adolf von Schweden im 17. Jahrhundert seine auf dem Schlachtfeld getragenen, blutbefleckten Kleidungsstücke demonstrativ aufbewahren ließ.
Tietzel stellt in ihrem Diavortrag neben den Bedeutungen der Mode für die monarchische Selbstdarstellung auch so manche Kleidersünden und –torheiten der berühmten Herrscher vor, die heute Schmunzeln oder Stirnrunzeln hervorrufen.

FOto: Tmb 2007
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Auch der Kunstcontainer auf dem Münsterplatz in der Bramscher Fußgängerzone ist noch bis zum 07. Oktober geöffnet.

Bis zum 07. Oktober sind die Textilkunstausstellung „G.W.B.“ im Museum ebenso wie auf dem Münsterplatz die öffentliche Installation „ein Rot entsprungen – windleicht“ noch zu sehen. Die Ausstellungen sind geöffnet bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen unter Tel.: 05461/9451-10.
 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 25.09.2007



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