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Pressemitteilung "Gerhard Sperling"
"Gerhard Sperling. Ein Leben in Bildern (1908 Dresden - 1975 Bramsche)"
Sommerausstellungen 2006
25.Juni - 17.September 2006
Tuchmacher Museum Bramsche
Bilder zu den Stationen seines Lebens

Galerie im Kloster Malgarten
Verkaufsausstellung mit Bildern aus dem Nachlass

Ein Dresdner in Bramsche – der 1908 in Dresden geborene Künstler Gerhard Sperling lebte und arbeitete seit 1948 in Bramsche. Die farbenfrohen, ausdrucksstarken Aquarelle machten ihn in weiten Teilen des Osnabrücker Landes bekannt.


Selbstbildnis 1929
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"Selbstbildnis 1929", Aquarell


Aus seinem umfangreichen Oeuvre zeigen das Tuchmacher Museum Bramsche und die Galerie im Kloster Malgarten erstmals Aquarelle ausschließlich aus dem Nachlass des Künstlers. Die Ausstellungen im Tuchmacher Museum Bramsche und in der Galerie im Kloster Malgarten sind noch zu sehen bis zum Sonntag, 17. September.

1925 begann Sperling seine Karriere als jüngster Student der Dresdner Kunstakademie mit zahlreichen Auszeichnungen. Er fand Förderer, ideell, künstlerisch und finanziell, schloss Bekanntschaften und Freundschaft mit Schauspielern und Künstlern, wie dem Schauspieler Erich Ponto oder der Tänzerin Mary Wigman.
Jäh zerstörte der Krieg den vorgezeichneten Weg: im Februar 1945 kam seine Familie in Dresden ums Leben, das Atelier mit fast 1.000 Arbeiten wurde vernichtet.

1948 ließ Sperling sich aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Bramsche entlassen, in die Heimat seiner verstorbenen Frau - für einen Neubeginn. In Bramsche und Osnabrück lebte und arbeitete der Künstler fortan als einziger Künstler im Osnabrücker Land ausschließlich von der Kunst und für seine Kunst. Seine Bekanntheit und Beliebtheit erreichte er über die Darstellung regionaler Motive, aber auch durch die Portraits bekannter Persönlichkeiten.

Sperling starb 1975; er wurde 68 Jahre alt. Die Wende in der kunsthistorischen Forschung, die die Maler seiner Generation wiederentdeckte und als „Verschollene Generation“ beschrieb, erlebte Sperling nicht mehr. Sie anerkannte die Leistung, die diese Künstler den Lebensumständen von Krieg und Gefangenschaft, Verlust und Neubeginn abgetrotzt haben. Eine kunsthistorische Einordnung erfuhren die Arbeiten Sperlings erst in den 1980er Jahren durch ihre Zuordnung zur Gruppe der „Expressiven Realisten“.

Aquarelle nahmen einen besonderen Platz in Sperlings Schaffen ein – in ihrer Ausdruckskraft deutlich geprägt von den Stationen seines Lebens. Diese großen Stationen – sein Leben in Dresden, die Kriegszeit, der Neuanfang in Bramsche und die Spätphase ab Mitte der 1960er Jahre – sind Thema der Ausstellung im Tuchmacher Museum Bramsche.

In der Galerie im Kloster Malgarten findet eine Verkaufsausstellung aus dem Nachlass Sperling mit Werken aus der Zeit von 1948 bis 1975 statt. Die Kreissparkasse Bersenbrück zeigt ihre eigene Sammlung von Sperlings Werken in den Räumen der Kreissparkasse Bramsche vom 01. – 22. 09.2006.
 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 25.06.2006



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