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15.06.2014–07.09.2014 Stroh zu Gold – Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
„Dornröschen“, „Rumpelstilzchen“ oder „Des Kaisers neue Kleider“ – in vielen Märchen spielen Textilien und ihre Verarbeitung eine tragende Rolle. Sie spiegeln den Alltag einer Zeit wider, in der noch in jedem Haushalt ein Spinnrad stand und in der das Nähen, Weben und Flicken selbstverständliche Fertigkeiten waren. Doch Stroh zu Gold spinnen, auf einem Teppich durch die Luft fliegen oder durch den Stich an einer Spindel in hundertjährigen Schlaf fallen – das gab es nur im Märchen. Neun Erzählungen, von den Klassikern der Brüder Grimm bis zu unbekannteren Märchen, und ihre Figuren greift die Ausstellung „Stroh zu Gold – Spindel, Schiffchen, Märchenhelden“ auf, die vom 15. Juni bis zum 7. September 2014 im Tuchmacher Museum Bramsche zu sehen ist.


Hans Christian Andersen, Des Kaisers neue Kleider (Gestaltung: josephdesign)
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Hans Christian Andersen, Des Kaisers neue Kleider (Gestaltung: josephdesign)

Die Ausstellung blickt hinter die Kulissen der Märchen und beleuchtet den historischen Hintergrund ihrer textilen Verflechtungen: Spinnräder, Garnrollen, Ballkleider, Königsroben, Leinenhemden, Tabakbeutel, Schnittschablonen und viele weitere Exponate lassen die textile Märchenwelt lebendig werden. Denn auch wenn die Erzählungen mit allerlei Fantastischem ausgeschmückt wurden, sind doch ganz reale Dinge der Alltagswelt ihre wesentliche Grundlage. Historische Miniaturtheaterkulissen, Märchenbücher und Sammelalben vermitteln ihre fantastische Inszenierung und Textilien aus fremden Kulturen vermitteln die zauberhafte Atmosphäre außereuropäischer Märchen.

In der Ausstellung werden die Märchen mit allen Sinnen erfahrbar: Große und kleine Besucherinnen und Besucher können in Märchenkostüme schlüpfen, selbst einmal Hand ans Spinnrad legen, die unterschiedlichen Stoffe erfühlen oder die Erzählungen an den Hörstationen in der Urfassung auf sich wirken lassen. Ursprünglich wurden Märchen mündlich überliefert und unterlagen einem steten Wandel. Sie waren regional geprägt und die Erzähler dichteten nach Belieben Neues hinzu. Erst mit ihrer Veröffent-lichung wurden die Märchen unverändert bis in die Gegenwart hin übergetragen. Im Märchenzelt kann in Ruhe in Märchenbüchern geblättert oder Vorgelesen werden.

Das umfangreiche Begleitprogramm bietet Märchenhaftes zum Zuhören und Mitmachen.

Die Ausstellung wurde vom LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt konzipiert und mit zahlreichen Objekten aus der Sammlung des Tuchmacher Museums ergänzt.




Sonntag, 15. Juni 2014, 11.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

Begrüßung
Kerstin Schumann
Museumsleiterin des Tuchmacher Museums Bramsche

Grußwort
Liesel Höltermann
Bürgermeisterin der Stadt Bramsche

Einführung
Martin Schmidt
Ausstellungskurator am LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt

Märchenhafter Auftakt
Sabine Meyer (Erzähltheater Osnabrück) und
Anderersaits mit Monika Weigelt (Violine) und Ralf Pohlschmidt (Gitarre).




ans Christian Andersen, Die wilden Schwäne (Gestaltung: josephdesign)
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Hans Christian Andersen, Die wilden Schwäne (Gestaltung: josephdesign)

 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 20.05.2014



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