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17.06.2011 – 30.10.2011 Bramscher Rot & Grüner Rock
1586 – diese Jahreszahl steht am Hauptgebäude der Tuchmachergilde und die Bramscher Schützengesellschaft trägt sie in ihrem Namen. Das 425-jährige Doppeljubiläum nimmt das Tuchmacher Museum Bramsche zum Anlass, beide Institutionen in der Ausstellung „Bramscher Rot und Grüner Rock“ zu würdigen. Exponate, Inszenierungen, Fotos und Dokumente vermitteln in der Ausstellung ein lebendiges Bild der Tradition, Geschichte und Bedeutung von Tuchmachergilde und Schützengesellschaft, die über Jahrhunderte das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Leben in Bramsche bestimmt haben.


Die Bramscher Tuchmacher-Innung, 1925
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Die Bramscher Tuchmacher-Innung, 1925

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die traditionsreiche Geschichte von Tuchmachergilde und Schützengesellschaft und thematisiert besonders die Strategien, mit denen beide Institutionen auf örtliche, wirtschaftliche, politische und kulturelle Veränderungen reagiert haben. Schwerpunkte liegen dabei auf den Anfängen von Tuchmachergilde und Schützengesellschaft im Bramsche des 16. Jahrhunderts sowie der Zeit infolge der historischen Umwälzungen im 19. Jahrhundert.

Die Bramscher Tuchmacher schlossen sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Gilde zusammen, die in den folgenden Jahrhunderten vor allem von regionalen und überregionalen wirtschaftlichen Herausforderungen betroffen war. Walkemühle, Bramscher Rose und Bramscher Rot nutzten die Bramscher Tuchmacher hier geschickt zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil. Im 19. Jahrhundert wurden dann die Herrschaftswechsel vom Fürstbistum Osnabrück über die Napoleonische Zeit und das Königreich Hannover bis hin zu Preußen von gravierenden Veränderungen in der Gewerbepolitik begleitet. Zugleich stellten die technischen Neuerungen infolge der industriellen Revolution die Bramscher Tuchmacher vor neue Herausforderungen.

Ernst-August-Pokal der Bramscher Schützengesellschaft von 1586 e.V. (Foto: Kröger)
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Ernst-August-Pokal der Bramscher Schützengesellschaft von 1586 e.V. (Foto: Kröger)

Auch die Bramscher Schützen sind zum ersten Mal am Ende des 16. Jahrhunderts in den Quellen greifbar. Angesichts der Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges spielten sie in der Verteidigung des Landes eine wichtige Rolle. Mit dem Wandel des Heerwesens im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts verloren sie jedoch nach und nach ihre militärischen und polizeilichen Aufgaben. Mit Gründung der Schützenvereine im 19. Jahrhundert wurde die Bramscher Schützengesellschaft von 1586 e.V. zu einem wesentlichen Träger der bürgerlichen Gesellschaft. Fortan waren Schützenfest und Schützenkönig wichtige Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in Bramsche.

Neben den Insignien und Erinnerungsstücken der Bramscher Tuchmachergilde und der Bramscher Schützengesellschaft von 1586 e.V. und deren Spielmannszug zeigt die Ausstellung Leihgaben der Kirchengemeinde St. Martin in Bramsche, des Kulturgeschichtlichen Museums der Stadt Osnabrück, des Museums des Landkreises Osnabrück in Bersenbrück, des Niedersächsischen Staatsarchivs Osnabrück und der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück sowie privater Leihgeber.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Begleitprogramm mit Familienprogrammen, Themenführungen und Vorträgen zur Geschichte der Tuchmacher und Schützen sowie einem Tuchmarkt ergänzt.

Für Schulklassen wird in Kooperation mit dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück ein museumspädagogischen Programm angeboten, das sich mit der Frage „Was ist Krieg?“ anhand der Remarque-Verfilmung „Im Westen nichts Neues“ beschäftigt. Als Ergänzung des museumspädagogisches Angebots zeigt das Museum eine Ausstellung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrum mit sechs großformatigen Tafeln zum Leben und Werk des in Osnabrück geborenen Schriftstellers Erich Maria Remarque, der mit dem Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (1928/29) internationale Berühmtheit erlangte.


„Bramscher Rot & Grüner Rock“ wird gefördert durch die Kreissparkasse Bersenbrück und die Niedersächsische Sparkassenstiftung, den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie den Förderverein Tuchmacher Museum Bramsche e.V.

Logos Förderer



Zu der Ausstellung erscheint eine Begleitschrift, die für 7,00 Euro im Museum erhältlich ist.
 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 08.06.2011



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