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Papier ist mein absolut bevorzugter Werkstoff. Er ist unendlich gestalt- und formbar. Der besondere Reiz liegt darin, Papier sehr unterschiedlich und vielfältig zu bearbeiten, oft bis an die Grenze der Belastbarkeit. So entsteht eine Stofflichkeit, Verfremdung, der Versuch einer optischen Täuschung", bemerkt Monika Felicitas Böse zu ihrer Vorgehensweise.
Sie knittert, reißt, faltet das Papier, färbt es mit Pflanzenfarben, rollt es oder appliziert Naturmaterialien. Dadurch ruft sie Assoziationen hervor: Man meint zum Beispiel , archaischen Fundstücke zu sehen, Strukturen der Natur, Teppiche aus 1001 Nacht oder afrikanische Gewebe. Unter den Händen der Künstlerin entstehen so Werke, die durch ihre Formenvielfalt und Farbigkeit verzaubern.