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Vortragsreihe: Das Eisenzeithaus in Venne, So., 06.09., 15.30 Uhr
Woher wissen wir was Römer und Germanen auf ihrer Haut trugen und wie sie ihre Kleidung her-stellten? Anhand archäologischer Funde, wissenschaftlicher Rekonstruktionen und Bildwerke geht die Ausstellung „Gesponnen & Verwoben – Textiles zu Zeiten von Römern und Germanen“, die bis zum 25. Oktober im Tuchmacher Museum Bramsche zu sehen ist, dieser Frage nach. Darüber hinaus wird auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Textilien in der antiken Welt beleuchtet. Einige spannende Themen, die in der Ausstellung nur angerissen werden, vertiefen ab September Historikerinnen, Kulturwissenschaftlerinnen und Archäologen in einer Vortragsreihe. Zu Beginn spricht am Donnerstag, 3. September um 19.00 Uhr, Dr. H.-Helge Nieswandt vom Archäologischen Museum der Universität Münster über die „Rekonstruktion – eine archäologische Notwendigkeit“ und am Sonntag, 6. September um 15.30 Uhr, stellt Dr. Sebastian Möllers von der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück „Das Eisenzeithaus in Venne“ vor. Bis zum 1. Oktober folgen immer donnerstags um 19.00 Uhr weitere Vorträge im Tuchmacher Museum Bramsche.


Germaninnen auf der Markus-Säule in Rom, Gipsabguss, Archäologisches Museum der Universität Münster (Foto: Helmuth Kohn, Bramsche)
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Germaninnen auf der Markus-Säule in Rom, Gipsabguss, Archäologisches Museum der Universität Münster (Foto: Helmuth Kohn, Bramsche)

Archäologen müssen sich bei ihrer Arbeit immer wieder kritisch mit Fragen der Rekonstruktion auseinandersetzen. Dabei geht es nicht allein um die Wiederherstellung einzelner zerstörter Kulturgüter, sondern vielmehr um die komplexe Rekonstruktion eines ganzen sozio- wie kulturhistorischen Bildes vergangener Epochen. Hier sind auch die Kenntnisse anderer Geistes- oder Naturwissenschaften gefragt. Einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten von Rekonstruktionen, insbesondere über ihren Wert bei der Vermittlung der von den Archäologen gewonnenen Erkenntnisse gibt Dr. H.-Helge Nieswandt vom Archäologischen Museum der Universität Münster am Donnerstag, 3. September um 19.00 Uhr. In seinem Vortrag „Rekonstruktion – eine archäologische Notwendigkeit“ wird er auch auf die Objekte der Bramscher Ausstellung eingehen.

„Archäologie zum Anfassen“ ist das Motto auf dem Eisenzeitgelände in Venne. Hier soll erfahrbar werden, wie die Menschen vor ca. 2300 Jahren in unserer Region lebten. Das prominente Beispiel einer archäologischen Rekonstruktion im Osnabrücker Land stellt Dr. Sebastian Möllers von der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück am Sonntag, 6. September um 15.30 Uhr vor. Mit der Rekonstruktion eines eisenzeitlichen Wohnstallhauses, dessen Grundriss in Holsten-Mündrup in den 1980er Jahren ergraben worden ist, haben die Osnabrücker Archäologen auf das große Interesse der Bevölkerung an der Alltags- und Lebenswelt der Eisenzeit reagiert, das die Grabungen auf der Schnippenburg bei Ostercappeln hervorgerufen haben. Der Vortrag „Das Eisenzeithaus in Venne“ stellt anhand archäologischer Funde die eisenzeitliche Besiedlung am Nordrand des Wiehengebir-ges dar und widmet sich dann der Rekonstruktion einer eisenzeitlichen Hofanlage in Venne bei Ostercappeln auf Basis der Ausgrabungsbefunde aus Holsten-Mündrup. Dabei beleuchtet Dr. Sebastian Möllers kritisch die Grenzen und Möglichkeiten eines solchen Konzepts und stellt zukünftige Perspektiven vor. Vor dem Vortrag haben Besucher die Gelegenheit an einer Führung der Archäologin Carina Knüppe um 14.00 Uhr durch die Ausstellung „Gesponnen & Verwoben“ teilzunehmen.

Das Eisenzeithaus in Venne (Foto: Axel Hartmann, Köln)
Vergrößerung anzeigen Das Eisenzeithaus in Venne (Foto: Axel Hartmann, Köln)




Do., 03.09., 19.00 Uhr
Rekonstruktion – eine archäologische Notwendigkeit
Dr. H.-Helge Nieswandt, Universität Münster

So., 06.09., 15.30 Uhr
Das Eisenzeithaus in Venne
Dr. Sebastian Möllers, Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück

Do., 10.09., 19.00 Uhr
Antike Weberei und Arithmetik
Dr. Ellen Harlizius-Klück, ForschungsWerkstatt Bramsche

Do., 17.09.2009, 19.00 Uhr
Der Stoff der Gaben
Prof. Dr. Beate Wagner-Hasel, Universität Hannover

Do., 24.09., 19.00 Uhr
Ausgestellte Arbeit – Ausgestellte Forschung.
Zur Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Prozessen des Handelns und Denkens
Dr. Ellen Harlizius-Klück, ForschungsWerkstatt Bramsche
Annette Hülsenbeck, Textil- und Bekleidungswissenschaftlerin, Universität Osnabrück

Do., 01.10.2009, 19.00 Uhr
Kosmische Kleider
Widerschein antiker Weltgewebe in Mythen und Märchen
Annette Hülsenbeck, Textil- und Bekleidungswissenschaftlerin, Universität Osnabrück

Eintritt jeweils 5,00 Euro
 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 30.08.2009



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