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Technisches Spielzeug - Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer
Kinderträume vergangener Zeiten lässt das Tuchmacher Museum Bramsche in seiner großen Sommerausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ vom 15. Juni bis zum 14. September wieder aufleben. Die exquisite Sammlung von historischen Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Modellautos, Schiffen, Flugzeugen und Metallbaukästen hat Dr. Hartwig Lauter (Tönisvorst) zusammengetragen. Das Historische Centrum Hagen konzipierte aus den wertvollen Stücken eine erfolgreiche Ausstellung, die nun erstmals auch in Niedersachsen gezeigt wird.


Foto: Historisches Centrum Hagen
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Foto: Historisches Centrum Hagen

Spielzeug war und ist immer auch Spiegelbild seiner Zeit, seiner Kultur und seiner Gesellschaft. Die Industrielle Revolution und die Technisierung der Gesellschaft erreichte im frühen 20. Jahrhundert auch die Kinderzimmer, zumindest die der wohlhabenden Bürgerschichten. Technisches Spielzeug sollte den Kindern die neue, sich rasch modernisierende Welt näher bringen. Der Werdegang vom kleinen Tüftler zum großen Ingenieur war dabei die hochgesteckte Erwartung vieler Eltern. Die Realität sah, wie die Exponate der Ausstellung zeigen, anders aus: Dampfmaschinen, Eisenbahnen, Autos und selbst Modellbaukästen geben nur wenig von physikalischen Gesetzen und technischen Prinzipien preis, vielmehr vermitteln sie Erziehungsziele, die jenseits technischer Qualifikationen liegen. Werte, wie Ordnungsliebe, Fleiß, Umsicht, Pünktlichkeit und Selbständigkeit sind die heimlichen Botschaften ins Kinderzimmer.

Foto: Historisches Centrum Hagen
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Foto: Historisches Centrum Hagen

Die Ausstellung im Tuchmacher Museum Bramsche zeigt technisches Spielzeug aus dem frühen 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Schiffe, Flugzeuge, Autos und Modellbaukästen, die nicht nur den technischen Fortschritt und Lernziele vergangener Epochen abbilden, sondern auch mit ihrer Detailtreue und Ästhetik einen ungeheuren Reiz auf die Besucher ausüben. Einst zum Spielen gedacht, sind sie heute selten gewordene Sammlerstücke: Einzigartig sind die drei Modelle des Alfa Romeo P.2. Dieser ab Mitte der 1920er Jahre gebaute Modellrennwagen gilt unter Experten als das schönste jemals hergestellte Spielzeugauto. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen auch die Großmodelle aus Metall. Kräne, Brücke und sogar das Riesenrad des Wiener Praters wurden für die Ausstellung in langwieriger Kleinarbeit von erfahrenen Technikern montiert – eine Aufgabe, die Kinder kaum bewältigen konnten. Eine ganz besondere Rarität der Ausstellung sind die aufwendigen Schiffsmodelle, unter ihnen Ozeandampfer von einem Meter Länge, die nur in geringer Stückzahl produziert wurden. Da sie darüber hinaus besonders unter dem Kontakt mit Wasser gelitten haben, sind nur wenige Exemplare erhalten.

Begleitprogramm
Zu der Ausstellung gibt es im Tuchmacher Museum ein umfangreiches Begleitprogramm. Eine Spielecke mit Duplo-Eisenbahnen, die von der Bramscher Firma Twenhäfel zur Verfügung gestellt wurde, lädt schon die kleinsten Besucher zum Spielen ein – ganz ohne erzieherische Hintergedanken. Führungen für Schulklassen und Kindergärten sind auf Anfrage während der gesamten Laufzeit buchbar. An drei Familienwochenenden dürfen kleine und große Besucher nicht nur gucken und staunen, sondern selber spielen und der Faszination des technischen Spielzeugs erliegen: Bei den „Eisenbahnzeiten“ (28./29. Juni) gestalten Kinder mit der Unterstützung des Eisenbahnclubs Bramsche und des Bramscher Ferienspaßes Universum e.V. eine eigene Modelleisenbahnanlage mit allem drum und dran. J.B.Modellbahn-Service Osnabrück baut im Museum drei ganz besondere Eisenbahnanlagen im Museum auf und das ein oder andere begehrte Stück von einst wechselt vielleicht beim Spielzeug-Flohmarkt für Kinder den Besitzer (29. Juni). In den Sommerferien liegt beim „Großen Preis von Bramsche“ (26./27.Juli) Rennatmosphäre in der Luft. Mit der Unterstützung des Autohaus Schiermeier können alle Nachwuchs-Rennfahrer auf einer Riesen-Carrerabahn ihr Können beweisen. Geschicklichkeit ist auch beim Slalom-Rennen des Bramscher Ferienspaßes (26.7.) gefragt. Experimente zum Thema Wasserkraft und Energie stehen bei der „Wasser – Energie - Experiment“ (31. August) im Mittelpunkt. Aus langen Bambusrohren, Mühlen und Wasserrädern entsteht ein komplexes System mit treibenden Kräften. Die Stadtwerke Bramsche unterstützen diese energiegeladene Aktion im Tuchmacher Museum.




 

Ilka Thörner / Tuchmacher Museum Bramsche
http://www.tuchmachermuseum.de
erstellt am 05.06.2008



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